dbb magazin 11/2022

die Krisen imMittelpunkt: „Die Beschäftigten arbeiten seit Beginn der Pandemie imMärz 2020 durchgehend im Krisenmodus, es gibt einfach keine Atempause“, so Adalbert Abt, stellvertretender Bundesvorsitzender der komba. Am 20. September 2022 fand ein weiterer digitaler Branchentag mit den Beschäftigten aus dem Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes statt. Hier berichteten die Vertreterinnen und Vertreter der KEG offen von ihren Sorgen und Nöten. Volker Geyer: „Unser Land ist seit Jahren im Krisenmodus, so auch die Kindertagesstätten: Fachkräftemangel, immer neue gesetzliche Vorgaben und natürlich die Pandemie. Die Erzieherinnen und Erzieher gehen seit Jahren an ihre Grenzen. In der Einkommensrunde muss ein Zeichen der Wertschätzung gesetzt werden.“ Auch hier machten die Teilnehmenden deutlich, dass sie neben der Investition in die Ausbildung und bessere Arbeitsbedingungen eine signifikant spürbare Verbesserung bei der Bezahlung erwarten. Im brandenburgischen Bollersdorf hatte der Vorsitzende der komba brandenburg, Detlef Daubitz, am 22. September 2022 zum Branchentag eingeladen und seine Enttäuschung über die bisherige Krisenpolitik der Bundesregierung geäußert: „Es gibt viele Meldungen und große Hilfspakete, aber die Menschen in der Mitte der Gesellschaft wissen noch immer nicht, wie sie konkret unterstützt werden, um über den Winter zu kommen.“ Volker Geyer apellierte, „sich für Aktionen und Streiks bereitzuhalten, denn die Arbeitgeber werden uns im Januar 2023 ganz gewiss nichts schenken“. ■ Kolleginnen und Kollegen der komba in Flensburg Branchentag in Nürnberg © FriedhelmWindmüller © FriedhelmWindmüller

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