Florian Schütz, Stellvertretender Vorsitzender

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Arbeitsname/Spitzname
Von meinen Freunden werde ich Flo genannt, manchmal auch Schützi – Bisher war aber noch nie jemand kreativer als Buchstaben an meinen Namen anzuhängen oder zu kürzen. Oder es gab einfach keine Anlässe mir einen anderen Spitznamen zu geben. Meist sind solche speziellen Spitznamen ja auch nicht auf ehrwürdige Ereignisse zurückzuführen, insofern bin ich mit Flo als Spitzname durchaus zufrieden.

 

Geburtsjahr
1994 – Den Titel des BJL-Kükens habe ich schon feierlich angenommen :-D

 

Heimat (Bundesland)
Das vielseitige, kulturelle, geschichtsträchtige, schöne, hässliche, grün-graue Nordrhein-Westfalen. Hier fühle ich mich wohl und kenne so ziemlich jede Gegend, jede lokale Eigenart und besonders die lokale Küche. Groß geworden bin ich bei Münster in Westfalen, gelernt habe ich in Dortmund im Ruhrgebiet, lebe und arbeite nun im Rheinland in und um Köln.

 

Lieblings-Internet-Site?
-

 

Liebstes Hobby
Mein liebstes Hobby ist das Reisen. Ich freue mich jetzt schon auf meine Rente (Renteneintrittsdatum: 01.11.2059), um so viel Zeit wie möglich zum Reisen zu haben. Ich liebe es, fremde Kulturen kennenzulernen, fremdes Essen zu probieren, fremde Landschaften zu sehen. In einer Zeit, wo viele nur noch auf sich selbst achten, dürfen wir den Blick auf das vermeintlich fremde nicht vergessen. In einer Zeit, wo wir globaler denken müssen denn je, ist es wichtig, die anders lebenden und denkenden verstehen zu können.

 

Gewerkschaftlich aktiv seit
Seit 2012 mit Herzblut GDLer.

 

Ausbildung – Wo?
Ausgebildet wurde ich bei DB Fernverkehr in Dortmund. Von der stinkenden Diesellok, die in keine Deutsche Großstadt mehr dürfte, über historische Altbaulokomotiven, bis hin zum 300 km/h schnellen ICE… In 3 Jahren von der Schulbank zum Lokführer.

 

Hast du persönliche Vorbilder?
Tatsächlich habe ich kein richtiges Vorbild. Eher suche ich mir aus vielen Persönlichkeiten die meiner Meinung nach besten Charakterstärken und Ziele aus und versuche sie mir zum Vorbild zu machen. Dabei muss es nicht einmal jemand Bekanntes sein. Viel vorbildliches Verhalten findet man auch insbesondere im Ehrenamt – also nicht zuletzt in unseren eigenen Reihen.

 

Dienstelle /Funktion
Derzeit bin ich bei National Express in Köln als Lehrtriebfahrzeugführer angestellt. Das bedeutet neben Aus- und Fortbildung in Theorie und Praxis auch Begleitung der Kollegen, Erarbeiten und Weiterentwickeln von Regelwerken, Mitarbeit im Notdienst und andere spannende Aufgaben. Auch muss ich selbst noch Schichten fahren, damit ich den Job, den ich ausbilde auch nicht verlerne.

 

Was wolltest Du werden als Du klein warst?
Tatsächlich wollte ich immer Lokführer werden. Ich habe mir also meinen Kindheitstraum erfüllt und bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung.

 

Warum bist du gewerkschaftlich aktiv geworden?
Ich fand es wichtig, mitreden zu dürfen. Spannend von anderen zu hören und ehrwürdig, Entscheidungen treffen zu dürfen, die sein Berufsbild und die Kollegen stärken.

 

Wann ist ein Gewerkschafter ein guter Gewerkschafter?
Ein Gewerkschafter sollte nicht nicken, sondern den Konflikt suchen. Wie meine Oma schon sagte „Sprechenden Menschen wird geholfen, Junge“, so ist Sprechen der Schlüssel in der Gewerkschaftsarbeit. Jeder sollte eine Meinung haben und jeder darf sie aussprechen – ob sie dem anderen passt oder nicht. Wenn man dann noch einen gemeinsamen Nenner findet, ist Gewerkschaftsarbeit sogar manchmal harmonisch :-)

 

Was bringt dich auf die Palme?
Zu spät kommen. Und nein: Witze in Bezug auf meinen Beruf dulde ich nicht :-D

 

Dein bislang größter Erfolg?
Ich bin gesund, habe eine tolle Freundin, ein tolles Ehrenamt, einen tollen Job. Ich erfreue mich an meinem Leben wie es ist - das zu dürfen ist nicht selbstverständlich und daher für mich mein größter Erfolg.

 

Dein bislang größter Flop?
Ein Festival besuchen, 4 Tage Dauerregen und keine Gummistiefel dabeihaben (Hurricane 2016)

 

Ohne was kommt ein Gewerkschaftler nicht mehr aus?
Ohne Terminkalender (digital oder analog)… Mit der Termintreue ist das manchmal so eine Sache. Früher hat man sich verabredet und war 10 Minuten vorher am Treffpunkt. Heute arbeitet man gefühlt 24/7, bereitet Zuhause noch Arbeit nach, hetzt vielleicht abends noch schnell zum Sport, um sich dann um 21:55 h im Supermarkt eine Fertigpizza zu kaufen.
„Achja, da war ja ein Termin um 19:30 h, schade, verpasst…“
Auf einen Gewerkschafter muss Verlass sein. Auch wenn ein Terminkalender kein Garant für Verlässlichkeit ist, so steht er für mich jedoch als Sinnbild dafür. Wir wollen schließlich, dass die Arbeitnehmer im Öffentlichen Dienst Zeit für ihr Privatleben haben, also sollten wir die Ersten sein, die das Vorleben.

 

Was ist/sind Dein/e Lieblingsfilm/e?
-

 

Was liest Du gerade?
-

 

Welche waren Deine Lieblingsfächer in der Schule?
Sozialwissenschaften, Wirtschaft und Physik

 

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Campinghocker, Grill und einen Kasten Bier :-)

 

Fleisch, Fisch oder Tofu?
Um an die vorherige Frage anzuschließen: Fleisch :-D


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