Vorrang der Mutter bei der Erziehung nicht ehelicher Kinder

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat den Vorrang der Mutter gegenüber dem Vater bei Betreuung und Erziehung nicht ehelicher Kinder als verfassungsgemäß bestätigt.

 

Der BGH entschied, die mit der Kindschaftsrechtsreform von 1997 eingeführte Regelung zum Sorgerecht unverheirateter Paare verstoße nicht gegen das im Grundgesetz festgeschriebene Elternrecht. Seit der Reform können Eltern zwar auch ohne Ehe das gemeinsame Sorgerecht für ihre Kinder bekommen – aber nur dann, wenn sie dies gemeinsam beantragen.

 

(BGH, Beschluss vom 4. April 2001, Aktenzeichen: XII ZB 3/00)

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