03. April 2014

Tarifabschluss Bund/Kommunen 2014

Kothe: Weiter für unbefristete Übernahme kämpfen

Sandra Kothe

Als nicht nachvollziehbar hat die dbb jugend-Vorsitzende Sandra Kothe erneut die Weigerung der Arbeitgeber von Bund und Kommunen bei den vorgestern mit einer Einigung zu Ende gegangenen Tarifverhandlungen kritisiert: „Die unbefristete Übernahme tariflich zu sichern, wäre wichtig gewesen, unter anderem weil die Ausbildung dadurch attraktiver würde – wenn ich mich für eine Ausbildung entscheide, möchte ich ja später auch in dem Beruf arbeiten. Gerade im öffentlichen Dienst gibt es viele Bereiche, in denen verwaltungsintern ausgebildet wird. Damit kann man später in der freien Wirtschaft nicht viel anfangen. So wird zum Teil für die Arbeitslosigkeit ausgebildet“, sagte Kothe im Interview mit der Zeitung „Neues Deutschland“ (Ausgabe vom 3. April 2014).

01. April 2014

Tarifeinigung öffentlicher Dienst 2014

Spürbares und soziales Einkommensplus top, Übernahmezusage-Flop

Die dbb jugend-Vorsitzende Sandra Kothe hat die Tarifeinigung für den öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen heute in Potsdam als „Kompromiss mit Licht und Schatten“ bewertet. „Es gibt reale Einkommenszuwächse für alle und eine wirksame soziale Komponente, also insgesamt ein Plus von über 6 Prozent für die Beschäftigten in den kommenden zwei Jahren. Das ist ein toller Verhandlungserfolg“, so Kothe.

25. März 2014

Einkommensrunde 2014 für Bund und Kommunen:

20.000 demonstrieren in Hannover – Kothe: „Wir haben es satt, immer nur als Kostenfaktor dargestellt zu werden“

dbb jugend in Hannover

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in ganz Niedersachsen haben am 25. März 2014 an Warnstreiks teilgenommen, in Hannover beteiligten sich 20.000 an einem Demonstrationszug mit anschließender Kundgebung. Damit wird vor der vorerst letzten Verhandlungsrunde, die am 31. März in Potsdam beginnt, der Druck auf die Arbeitgeber deutlich erhöht.

21. März 2014

Einkommensrunde öffentlicher Dienst 2014

Bewegung in der zweiten Runde – Kothe: „Öffentlicher Dienst braucht mehr Zukunftsmusik“

Die ersten Zeichen der Annährung im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen hat die dbb jugend-Vorsitzende Sandra Kothe begrüßt. „Wir haben endlich Bewegung“, sagte Kothe nach Beendigung der zweiten von drei vereinbarten Verhandlungsrunden in Potsdam. „Beispielsweise in Sachen soziale Komponente lassen die Arbeitgeber jetzt mit sich reden, aber das reicht noch lange nicht, da muss noch deutlich mehr gehen.“ Insbesondere in Sachen allgemeines Einkommensplus, Übernahme und Befristungen lägen noch Welten zwischen den Gewerkschaftsforderungen und den Ideen der Arbeitgeber. Die dbb jugend-Chefin warnte: Es werden sich in Zukunft immer weniger junge Frauen und Männer für den öffentlichen Dienst bewerben, wenn dort nicht einmal die Übernahme sicher ist, von attraktiven Einkommensbedingungen und Karrierechancen ganz zu schweigen. Die Arbeitgeber müssen endlich die Zeichen der Zeit erkennen: Wir brauchen Zukunftsmusik im öffentlichen Dienst!“

20. März 2014

„Weil die Zukunft uns braucht“

Warnstreik in Thüringen

Mareike Klostermann, Landesjugendleiterin der dbb jugend thüringen, bekräftigte im Rahmen des Warnstreiks am 19.03.2014 in Weimar die Wichtigkeit eines erfolgreichen Tarifabschlusses für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst und dabei insbesondere auch die Forderung nach einem einer unbefristeten Übernahme für die Auszubildenden.

T@cker

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