Sozial- und Erziehungsdienst: Mitglieder stimmen für Kompromiss

Die Urabstimmung im Sozial- und Erziehungsdienst ist beendet. 64,04 Prozent der Mitglieder in den beteiligten dbb Fachgewerkschaften stimmten für die Annahme des Tarifkompromisses. „Das Ergebnis ist ein wichtiger Zwischenschritt im Kampf um mehr Wertschätzung für die Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst“, sagte dbb Verhandlungsführer Andreas Hemsing am 29. Oktober 2015 in Berlin.

„Wir haben wichtige Verbesserungen erreicht“, so Hemsing. „Einerseits die Erhöhungen der Grundeingruppierung, die jetzt direkt bei den Beschäftigten ankommen werden. Andererseits ist durch den Arbeitskampf die gesellschaftliche Debatte um die Wertschätzung für soziale Berufe neu entfacht worden. Diese zweifache Anerkennung trägt nicht nur dem Engagement der Kolleginnen und Kollegen Rechnung. Sie wird auch langfristig dazu beitragen, qualifiziertes Personal für den Sozial- und Erziehungsdienst zu gewinnen.“

 

Trotzdem zeige das Ergebnis der Urabstimmung, dass es weiterhin viel zu tun gebe. „Die Kolleginnen und Kollegen sind einverstanden mit diesem Zwischenschritt“, sagte Hemsing. „Aber sie erwarten, dass es weitergeht. Aufwertung und Wertschätzung sind keine Eintagsfliegen.“

 

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