Schlichterspruch zum Sozial- und Erziehungsdienst: Annahme empfohlen

Pressekonferenz: Schlichterspruch zum Sozial- und Erziehungsdienst
Sozial- und Erziehungsdienst: Die beiden Schlichter Georg Milbradt (links) und Herbert Schmalstieg erläutern das Ergebnis der Schlichtung den Journalisten.

Die beiden Schlichter Georg Milbradt und Herbert Schmalstieg haben am 23. Juni 2015 in Bad Brückenau eine Empfehlung zur Entschärfung des Tarifkonflikts im Sozial- und Erziehungsdienst vorgelegt. Für deren Annahme haben sich sowohl die Schlichtungskommission der Arbeitgeber als auch der Gewerkschaften ausgesprochen.

„Anders als beim Arbeitgeberangebot von Ende Mai 2015 profitiert von diesem Schlichterspruch der größte Teil der Betroffenen in allen Bereichen des Sozial- und Erzieherbereichs“, sagte dbb Verhandlungsführer Andreas Hemsing. Nach viertägiger Schlichtung liegt damit ein Kompromissvorschlag vor, der „eine gute Grundlage für die nächste Verhandlungsrunde“ sei, erklärte Hemsing. Diese wird am 24. Juni 2015 in Offenbach beginnen.

 

Die Gewerkschaften und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) verhandeln bereits seit Februar über eine verbesserte Eingruppierung der Arbeit im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes. Die Schlichtung war vereinbart worden, nach dem auch nach sechs Verhandlungsrunden und einem vierwöchigem Streik kein Ergebnis erzielt werden konnte.

 

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