Einkommensrunde 2017: Junge Beschäftigte demonstrieren in Stuttgart

Am 7. Februar 2017 sind in Stuttgart mehr als 1.000 Landesbeschäftigte in den Warnstreik getreten, um auf ihre Forderungen in der Einkommensrunde aufmerksam zu machen. Mit dabei waren auch viele junge Beschäftigte, für die diese Einkommensrunde von ganz besonderer Wichtigkeit ist.

Sina Strauß (DStG) hat als Rednerin für die Jugend klargestellt, dass die Arbeitgeber auf die Forderungen der Jungen eingehen müssen, wenn der öffentliche Dienst mit seinen Ausbildungsplätzen auch in Zukunft für Schulabgänger attraktiv sein möchte.

 

Die dbb jugend fordert im Rahmen der Einkommensrunde der Länder 2017 unter anderem die Erhöhung der Ausbildungsentgelte um 90 Euro, die unbefristete Übernahme von Auszubildenden, die ihre Ausbildung erfolgreich absolviert haben, 30 Tage Urlaub und die volle Übernahme aller durch die Ausbildung entstehenden Kosten.

 

Die Beschäftigten haben mit ihrem Warnstreik gegen die Blockadehaltung der Arbeitgeber der Tarifgemeinschaft der Länder ein Zeichen gesetzt, die bereits zwei Verhandlungsrunden ungenützt verstreichen ließen, ohne auch nur ein Angebot zu machen.

 

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