Tarifeinigung für den öffentlichen Dienst der Länder

Russ: Gute Balance – tragfähige Lösung

Einkommensrunde 2017: Einigung

„Wir haben heute zwischen den materiellen und den schwierigen strukturellen Fragen eine gute Balance und damit tragfähige Lösungen gefunden“, erklärte der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ nach dem erfolgreichen Abschluss der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Landesdienst am 17. Februar 2017 in Potsdam.

Einkommensrunde der Länder

Einigung erzielt: Der Einsatz der dbb jugend hat sich gelohnt

Sandra Kothe

Am 17. Februar 2017 haben die Tarifparteien in Potsdam eine Einigung erzielt. Sandra Kothe, die als Vorsitzende der dbb jugend auch Mitglied der Verhandlungskommission des dbb beamtenbund und tarifunion ist: "Nachdem in den beiden ersten Verhandlungsrunden verstrichen sind, ohne dass die Arbeitgeber ein Angebot gemacht hätten, haben wir nun endlich ein Ergebnis erzielt. Nach zähen Verhandlungen haben wir nun eine Einigung erreicht, die auch die die speziellen Bedürfnisse der Auszubildenden berücksichtigt."

Einkommensrunde für den öffentlichen Dienst der Länder

dbb jugend-Chefin Kothe: „Jetzt muss ein Angebot her!“

Sandra Kothe und Willi Russ auf der Demo

Die Einkommensrunde 2017 für die Beschäftigten der Länder geht am 16. Februar 2017 in Potsdam in die dritte Runde. Die Arbeitgeber ließen zwei Verhandlungsrunden ohne Angebot verstreichen. dbb jugend-Chefin Sandra Kothe findet das enttäuschend: „Wir haben mit der Tarifforderung unsere Karten auf den Tisch gelegt: wichtig ist für uns, dass es neben der linearen Tariferhöhung für alle Landesbeschäftigten auch deutliche Verbesserungen für die Jungen gibt. Wir fordern eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 90 Euro und die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung.“

Russ: „Einigung kein Hexenwerk“

Dritte Runde der Tarifverhandlungen für öffentlichen Dienst der Länder startet

Demo in Potsdam

Am 16. Februar 2017 gehen in Potsdam die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder in die dritte und entscheidende Runde. „Eine Einigung dürfte kein Hexenwerk sein. Unsere Forderungen sind so gut strukturiert und begründet, dass die Arbeitgeber aus guten Gründen darauf eingehen sollten“, sagte dbb Verhandlungsführer Willi Russ im Vorfeld.

Warnstreiks in Rheinland-Pfalz

Faires Tarifergebnis ist Bringschuld der Arbeitgeber

Demo in Mainz

Im Rahmen der bundesweiten Proteste gegen die stockenden Tarifverhandlungen in der Einkommensrunde für den öffentlichen Dienst der Länder sind am 15. Februar 2017 mehr als 1.800 Beschäftigte in Mainz für eine faire Bezahlung auf die Straße gegangen.

Warnstreiks im öffentlichen Dienst von Thüringen - Demo in Jena

Demo in Jena

Am 15. Februar 2017 wurden Teile des öffentlichen Dienstes von Thürin-gen durch Warnstreiks lahmgelegt. Die Beschäftigten wollen damit höhere Einkommen durchsetzen. "Am Donnerstag beginnt die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde. Die Arbeitgeber müssen liefern", sagte Helmut Liebermann, der Vorsitzende des tbb beamtenbund und tarifunion thüringen, bei einer Kundgebung in Jena.

IT der Berliner Landesverwaltung von Warnstreik betroffen

Russ: „Endlich ins eigene Personal investieren“

Demo in Berlin

„Bei über 1,25 Milliarden Haushaltsüberschuss 2016 allein in Berlin ist es nur recht und billig, dass der Senat endlich nachhaltig in das eigene Personal investiert“, rief der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ am 14. Februar 2017 den vor dem IT-Dienstleistungszentrum Berlin versammelten Landesbeschäftigten zu. Russ: „Neben der Linearerhöhung ist deshalb die Stufe 6 und die generelle Verbesserung der Eingruppierung in dieser Runde für uns besonders wichtig. Gegen den um sich greifenden Fachkräftemangel, auch hier im IT-Zentrum, muss der Senat endlich etwas tun. Denn auch und erst recht auf dem Arbeitsmarkt gilt, wer nicht frühzeitig investiert, zahlt später doppelt.“

Warnstreiks im öffentlichen Dienst von Sachsen-Anhalt

Demo in Magdeburg: Tausende Landesbeschäftigte fordern mehr Einkommen

Im öffentlichen Dienst von Sachsen-Anhalt kam es am 14. Februar 2017 zu flächendeckenden Warnstreiks. In Magdeburg versammelten sich über 7.000 Beschäftigte des Landes, um für höhere Einkommen zu demonstrieren.

Öffentlicher Dienst: Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

Der Westen streikt – 7.000 demonstrieren in Düsseldorf

Demo in Düsseldorf

„Bei über acht Milliarden Haushaltsüberschuss 2016 allein für die Länder ist es nur recht und billig, dass die Kolleginnen und Kollegen im Landesdienst heute sagen: Wir wollen unser Stück vom Kuchen!“, rief der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ am 9. Februar 2017 den 7.000 Landesbeschäftigten vor dem Landtag in Düsseldorf zu. Die zentrale Kundgebung der Gewerkschaften in NRW sende ein starkes Signal der Entschlossenheit an die Arbeitgeber, gerade rechtzeitig vor der anstehenden dritten – und entscheidenden - Verhandlungsrunde am 16. Februar 2017 in Potsdam, erklärte Russ. „Wir haben die Chance, nächste Woche den Sack zuzumachen und einen tragbaren Kompromiss zu finden. Dafür muss sich die TdL aber noch ein gutes Stück auf die Forderungen der Beschäftigten zubewegen.“

Beschäftigte des Landesdienstes demonstrierten in Nürnberg:

Kämpfen für einen guten Kompromiss

Mit Warnstreiks und einem Demonstrationszug durch die Nürnberger Innenstadt haben sich am 9. Februar 2017 auch die Tarifbeschäftigten des Landesdienstes in Bayern den Protestaktionen angeschlossen, die seit dem ergebnislosen Ende der zweiten Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) bundesweit stattfinden.

Öffentlicher Dienst: Warnstreiks, Kundgebungen und Demo

Landesbeschäftigte in Hamburg: „Lassen uns nicht für dumm verkaufen!“

Demo in Hamburg

Die Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst der Länder rollt weiter: Bundesweit legten am 9. Februar 2017 erneut Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder im Rahmen von Warnstreiks die Arbeit nieder, um ihrem Unmut über die Verweigerungshaltung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), die die Arbeitgeberseite vertritt, Luft zu machen. In Hamburg marschierten 3.000 Arbeitnehmer und Beamte durch die Innenstadt, um gegen die Hinhaltetaktik der Arbeitgeber zu protestieren.

Öffentlicher Dienst: Warnstreiks in Niedersachsen und Bremen

Hannover: Landesbeschäftigte protestieren vor Finanzministerium

Demo in Hannover

Der Protest der Landesbeschäftigten erreichte heute den Dienstsitz des Chefs der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL): In Hannover kamen rund 3.000 Arbeitnehmer und Beamte vor dem von Peter-Jürgen Schneider geführten niedersächsischen Finanzministerium zusammen und forderten nach bislang zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden in Potsdam „endlich ein Angebot der Arbeitgeber“.

Potsdam

Aktive Mittagspause in Potsdam

Im Rahmen einer aktiven Mittagspause machten über 100 Angestellte und Beamte der Justiz des Landes Brandenburg in Potsdam den Arbeitgebern deutlich, was sie von ihrer Blockadehaltung halten: nichts! Sie forderten die Arbeitgeber auf, endlich ein Angebot vorzulegen und die Berufe in allen Bereichen der Justiz damit attraktiver zu machen. Wenn Nachwuchs fehlt, bricht die Justiz zusammen.

Einkommensrunde für den öffentlichen Dienst der Länder

dbb jugend: „Jetzt wird’s ernst!“

Vor der dritten und entscheidenden Verhandlungsrunde im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes der Länder haben junge Beschäftigte am 9. Februar in Hamburg, Nürnberg, Düsseldorf und Hannover mit Demonstrationen, Warnstreiks und aktiven Mittagspausen Druck gemacht.

Öffentlicher Dienst – Warnstreiks und Kundgebung in Dresden

Landesbeschäftigte protestierten in der Innenstadt: „Zukunftsperspektiven schaffen!“

Demo in Dresden

In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden zogen am 8. Februar 2017 10.000 öffentlich Bedienstete durch die Innenstadt. Mit ihrem durch bunte Fahnen und Transparente untermalten und mit Ratschen und Trillerpfeifen hörbar gemachten Protestzug forderten sie die Arbeitgeber der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf, in der dritten Tarifrunde, die am 16. Februar beginnt, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Die Großdemonstration in Dresden ist Teil einer Protestwelle, in der die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder bundesweit ihren Unmut gegen die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber auf die Straße tragen.

Öffentlicher Dienst – Warnstreiks in Schleswig-Holstein und Kundgebung in Kiel

Landesbeschäftigten-Protest vor Finanzministerium: „Wir lassen uns nicht abspeisen!“

Demo in Kiel

Bundesweit legten am 8. Februar 2017 wieder Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder im Rahmen von Warnstreiks die Arbeit nieder, um ihren Unmut auf die Straße zu tragen, nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) Ende Januar in Potsdam ohne nennenswerten Fortschritt beendet wurde. In der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel trafen sich rund tausend Arbeitnehmer des Landes und Beamte aus Land und Kommunen zu einer Kundgebung vor dem Finanzministerium und überreichten Finanzministerin Monika Heinold eine Resolution.

Öffentlicher Dienst: Kundgebung in Saarbrücken

dbb saar-Chef Linn: „Gutes Personal kostet gutes Geld!“

Demo in Saarbruecken

Im Saarland legten am 8. Februar 2017 Tarifbeschäftigte aus dem Landesdienst im Rahmen eines ganztägigen Warnstreiks die Arbeit nieder, um den Arbeitgebern der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) unmissverständlich zu signalisieren, dass sie in der dritten Verhandlungsrunde am 16. Februar endlich ein Angebot erwarten. Gegen Mittag versammelten sich rund 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ministerien, Landesämtern, Finanzämtern, Autobahn- und Straßenmeistereien, Schulen und Hochschulen auf dem Tbillisser Platz in Saarbrücken auf einer gemeinsamen Kundgebung des dbb saar und der DGB-Gewerkschaften.

Einkommensrunde 2017 in Saarbrücken: Jugend ist MEHRWERT

dbb jugend saar

Die dbb jugend demonstriert landauf, landab für ihre Forderungen im Rahmen der Einkommensrunde: Am 8. Februar 2017 fand eine Demo in Saarbrücken statt. Mathias Weber, Landesjugendleiter der dbb jugend saar, stellte klar: „Für eine zukunftssicherere Landessverwaltung ist eine Investition in die Jugend mehr als nötig und das am besten sofort!“

Warnstreiks im Landesdienst – Demonstration in Stuttgart:

Kompetenz und Zuverlässigkeit im öffentlichen Dienst haben ihren Preis

Demo in Stuttgart

Wir zeigen den Arbeitgebern, dass wir uns nicht mit Missachtung abspeisen lassen: Das war am 7. Februar 2017 auch in Stuttgart die Devise der mehr als 1.000 Landesbeschäftigten, die - wie viele tausende Kolleginnen und Kollegen bundesweit - in den Warnstreik getreten waren. Sie protestierten gegen die Blockadehaltung der Arbeitgeber der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), die zwei Verhandlungsrunden ohne Angebot verstreichen ließen.

Einkommensrunde 2017: Junge Beschäftigte demonstrieren in Stuttgart

Am 7. Februar 2017 sind in Stuttgart mehr als 1.000 Landesbeschäftigte in den Warnstreik getreten, um auf ihre Forderungen in der Einkommensrunde aufmerksam zu machen. Mit dabei waren auch viele junge Beschäftigte, für die diese Einkommensrunde von ganz besonderer Wichtigkeit ist.

Einkommensrunde Länder

Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Einschränkungen im Winterdienst

Der dbb beamtenbund und tarifunion macht darauf aufmerksam, dass es aufgrund von Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder in den kommenden Tagen zu Einschränkungen im Winterdienst kommen kann. Die Beschäftigten der Straßen- und Autobahnmeistereien sind am Mittwoch, 8. Februar 2017, unter anderem im Saarland und in Schleswig-Holstein zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, am Donnerstag, 9. Februar 2017, in Bayern, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

„Die Einkommensschere muss geschlossen werden“

Öffentlicher Dienst demonstriert in Erfurt

Kundgebung in Erfurt

Vor der 3. Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder, die am 16. Februar 2017 in Potsdam beginnt, haben die Beschäftigten den Druck auf die Arbeitgeber weiter erhöht. In Erfurt versammelten sich rund 400 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes am Erfurter Fischmarkt und zogen mit einem Demonstrationszug von dbb und DGB Gewerkschaften gemeinsam vor die Staatskanzlei.

Demo und Kundgebung in Schwerin

Öffentlicher Dienst: Tausende Landesbeschäftigte auf der Straße

Demonstration der Landesbeschäftigten in Schwerin

Bundesweit legten am 1. Februar 2017 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder im Rahmen von Warnstreiks die Arbeit nieder, um ihren Unmut auf die Straße zu tragen, nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in Potsdam ohne nennenswerten Fortschritt beendet wurde. In Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin trafen sich 4.000 Landesbeschäftigte, darunter zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer, zu einem Demonstrationszug durch die Landeshauptstadt.

Tarifverhandlungen für Landesbeschäftigte vertagt

Gewerkschaften müssen Druck erhöhen: Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Pressekonferenz in Potsdam

Der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ hat die Vertreter der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) nach dem Ende der zweiten Verhandlungsrunde am 31. Januar 2017 in Potsdam dafür kritisiert, substantielle Fortschritte immer wieder mit dem Verweis auf mangelnde Finanzierbarkeit der Gewerkschaftsforderungen zu blockieren. Russ: „Die Gesprächsatmosphäre war von Anfang an sehr konstruktiv, aber das kann uns nicht darüber hinwegtrösten, dass die Arbeitgeber bisher nicht wirklich bereit waren, über ihren Schatten zu springen. Da müssen die Landesbeschäftigten wohl nachhelfen.“

2. Runde Tarifverhandlungen für Landesbeschäftigte

Öffentlicher Dienst: „Endlich sagen, was geht!“

2. Runde Tarifverhandlungen für Landesbeschäftigte in Potsdam

Der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ hat die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) vor Beginn der zweiten Verhandlungsrunde am 30. Januar 2017 in Potsdam erneut nachdrücklich aufgefordert, endlich ernsthaft mit den Gewerkschaften zu verhandeln. Russ: „Dogmatische Ablehnung jeder unserer Forderung bringt uns wirklich nicht weiter. Schon wegen der Nachwuchsprobleme im öffentlichen Dienst brauchen wir dringend positive und deutlich spürbare Signale bei der Einkommensentwicklung. Die Ländervertreter sollen endlich sagen, was geht, und nicht immer nur, was angeblich alles nicht geht.“

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