01. Dezember 2016

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Teilzeitfalle schnappt auch bei Männern zu

Arbeitszeit

„Auch bei Männern im öffentlichen Dienst schnappt die Teilzeitfalle zu. Wenn sie aus familiären Gründen ihre Arbeitszeit reduzieren, müssen sie mit Lohneinbußen und schlechteren Aufstiegschancen rechnen – ebenso wie Frauen dies seit vielen Jahren erfahren. Das können wir nicht länger ignorieren. Arbeitsleistung muss unabhängig von der tatsächlichen Anwesenheit am Arbeitsplatz bewertet werden“, forderte die Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung Helene Wildfeuer am 1. Dezember 2016.

15. November 2016

Interview zur Digitalisierung im öffentlichen Dienst

Ständige Erreichbarkeit darf nicht zu Lasten weiblicher Beschäftigter gehen

Digitalisierte Welt

Die dbb bundesfrauenvertretung hat es sich zur Aufgabe gemacht, den digitalen Wandel im öffentlichen Dienst für Frauen aktiv mitzugestalten. „Der digitale Wandel ist ein Prozess, dessen Ende bisher noch keiner vorhersagen kann. Deshalb raten wir allen weiblichen Beschäftigten im öffentlichen Dienst, sich aufmerksam mit den angesteuerten Veränderungen auseinanderzusetzen“, sagte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, im Interview mit „Perspektive Wiedereinstieg“, dem Lotsenportal für Wiedereinsteigerinnen und Berufsrückkehrerinnen.

10. November 2016

dbb-Stellungnahme zum Gesetzentwurf

Lohngerechtigkeitsgesetz bleibt „zahnloser Tiger“

Lohngerechtigkeit

Der vorliegende Entwurf eines Gesetzes für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern bleibt hinter den Erwartungen der Beschäftigten an die Durchsetzung der Lohngleichheit weit zurück. Das ist der Grundtenor der Stellungnahme des dbb beamtenbund und tarifunion zum Referentenentwurf, die dem zuständigen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 10. November 2016 zugestellt wurde.

04. November 2016

Gleichstellung in Europa: EU muss mehr Verantwortung übernehmen

Helene Wildfeuer

Die dbb bundesfrauenvertretung hat ihre Forderung nach einer europaweiten Gleichstellungsstrategie erneuert. „Gleichstellungsdefizite gibt es in allen europäischen Ländern. Die Europäische Union kann sich hier nicht länger aus der Verantwortung stehlen“, erklärte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, am 4. November 2016.

27. Oktober 2016

10 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Verbandsklagerecht im Diskriminierungsfall verbessern

Jutta Endrusch, stellvertretende Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung

Die dbb bundesfrauenvertretung unterstützt die Forderung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), das im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vorgesehene Individualklagerecht um ein Verbandsklagerecht zu erweitern. „Gerade, wenn es um Diskriminierung aufgrund des Geschlechts geht, sind Klagen für Betroffene mit großen persönlichen Risiken verbunden. Altruistische Verbandsklagen könnten diese Risiken minimieren“, betonte Jutta Endrusch, stellvertretende Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, am Rande der ADS-Fachtagung „10 Jahre AGG – Evaluation und Ausblick“ in Berlin am 27. Oktober 2016.

19. Oktober 2016

Lohngerechtigkeit

Strukturelle Benachteiligung von Frauen endlich anpacken

Münzen und Spielfiguren

Das geplante Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern ist aus Sicht der dbb bundesfrauenvertretung ein wichtiger Schritt, um geschlechterbedingte Verdienstunterschiede zu beseitigen. „Die aktuelle Debatte hat klar gezeigt, ohne Druck seitens der Politik wird es keine Bewegung in Sachen Lohngerechtigkeit geben. Dass die Bundesregierung sich nun endlich auf ein Eckpunktepapier für das angekündigte Gesetz geeinigt hat, ist ein wichtiges Signal an die Arbeitgeber: So wie heute geht es nicht weiter“, sagte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, am Rande der Equal-Pay-Day-Fachtagung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin am 19. Oktober 2016.

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