Parlamentsdialog zur Beurteilungspraxis im öffentlichen Dienst

Teilzeitkräfte: Verdonnert zu „lebenslänglich zweitrangig“

Parlamentsdialog zur Beurteilungspraxis im öffentlichen Dienst

Wie können das Beurteilungssystem und die Beförderungspraxis im öffentlichen Dienst diskriminierungsfrei gestaltet werden, damit Frauen und Männer gerechte Aufstiegschancen erhalten? Darüber hat die dbb bundesfrauenvertretung am 22. März 2017 bei einem parlamentarischen Frühstück mit Bundestagabgeordneten aller Fraktionen gesprochen.

Equal Pay Day 2017

Wir haben keine Zeit für Lohnungerechtigkeit

„Wir Frauen wollen nicht länger über Lohnungerechtigkeit diskutieren. Die Fakten liegen auf dem Tisch: 21 Prozent weniger verdienen Frauen im Vergleich zu Männern. Sogar im öffentlichen Dienst klafft eine Entgeltlücke von acht Prozent,“ mahnte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, am 15. März 2017 mit Blick auf den Equal Pay Day am 18. März 2017.

Frauenförderung im öffentlichen Dienst

Kritik an schlechterer Beurteilung wegen Familienzeit

Frauenförderung im öffentlichen Dienst

„Frauenförderung im öffentlichen Dienst muss auf ein neues Fundament gestellt werden. Die Notwendigkeit dafür und die Komplexität des Themas auch in seinen legislativen Zuständigkeiten hat gerade die jüngste Entwicklung in Nordrhein-Westfalen gezeigt.“ Mit diesem Appell haben dbb und dbb bundesfrauenvertretung die gemeinsame Forderung nach einem diskriminierungsfreien Beurteilungssystem im öffentlichen Dienst erneuert: Der Einsatz von Beschäftigten des öffentlichen Dienstes für ihre Familie darf keine negativen Folgen für die individuelle dienstliche Beurteilung haben.

Bundeskabinett ratifiziert Istanbul-Konvention

Gewalt an Frauen - Darüber müssen wir offen sprechen

Frauen müssen besser vor Gewalt geschützt werden. Dazu hat sich die Bundesregierung mit einem Gesetzentwurf zum „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ am 8. März 2017 bekannt. „Viele von Gewalt betroffene Frauen trauen sich nicht, über das Erlebte zu sprechen, weil sie eine Stigmatisierung als Opfer fürchten. So bleiben viele Straftaten im Verborgenen. Dieses Schweigen müssen wir brechen und das Thema aus der Tabuzone holen“, erklärte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung. Sie hatte die Umsetzung der Istanbul-Konvention des Europarates durch das Bundeskabinett ausdrücklich begrüßt.

Internationaler Frauentag: Gemeinsam mehr bewegen

Internationaler Frauentag

Die dbb bundesfrauenvertretung ruft zum Internationalen Frauentag am 8. März 2017 zu mehr Solidarität auf. „Wir Frauen kämpfen seit über 100 Jahren für ein selbstbestimmtes Leben. In Zeiten der digitalen Revolution dürfen wir die Ziele der weiblichen Emanzipation jetzt nicht aus den Augen verlieren“, erklärte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung am 7. März 2017.

Gleichstellungsindex 2016

Oberste Bundesbehörden: Geschlechterparität im Führungsamt noch nicht erreicht

Frauen und Teilzeitkräfte bei Beurteilungen benachteiligt

Immer mehr Frauen übernehmen Führungsaufgaben in den obersten Bundesbehörden. Die dbb bundesfrauenvertretung begrüßt die positive Entwicklung, warnt aber vor allzu großer Euphorie. „Wir sprechen von einem Zuwachs an weiblichen Führungskräften von unter zwei Prozent innerhalb eines Jahres. Das ist Gleichstellung im Schneckentempo. Es ist höchste Zeit einen Gang höher zu schalten“, kommentierte die Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung Helene Wildfeuer, die Ergebnisse des Gleichstellungsindex 2016, die das Statistische Bundesamt am 2. Februar 2017 im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veröffentlichte.

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