Einkommensrunde 2016
28. April 2016

Öffentlicher Dienst: Einkommensrunde 2016 für Bund und Kommunen

Russ: Wir lassen uns nicht über den Tisch ziehen

Willi Russ

„Für eine Einigung fehlt nur eins: Ein deutlicher Schritt der Arbeitgeber in Richtung Gewerkschaftsforderungen“, sagte der dbb Verhandlungsführer Willi Russ vor Beginn der dritten und entscheidenden Verhandlungsrunde über die Einkommen der Beschäftigten von Bund und Kommunen am 28. April 2016 in Potsdam. Alle wesentlichen Faktoren für einen Kompromiss lägen auf dem Tisch: „Bei der Eingruppierung sind die tariftechnischen Details weitgehend geklärt. Jetzt geht es um einen realen Einkommenszuwachs für die Kolleginnen und Kollegen. Das bisherige Arbeitgeberangebot ist dafür völlig unzureichend. Die massiven Warnstreiks der letzten Tage sollten jedem gezeigt haben, dass die Beschäftigten sich nicht über den Tisch ziehen lassen.“

27. April 2016

Einkommensrunde 2016 für Bund und Kommunen

Zweite Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst

Demo in Bochum

Vor der dritten und vermutlich entscheidenden Runde der Verhandlungen über den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen kam es bundesweit zu Warnstreiks und Kundgebungen mit mehreren tausend Teilnehmern. Die Situation ist angespannt: Die Beschäftigten fordern weiter eine Einkommenserhöhung um 6 Prozent. Das Gegenangebot der Arbeitgeber ist davon weit entfernt. Bei einer Kundgebung mit über 7.000 Demonstranten sagt der dbb Verhandlungsführer Willi Russ am 27. April 2016 in Bochum: „Was jetzt auf dem Tisch liegt, hat mit Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten überhaupt nichts zu tun.“

27. April 2016

Beamtenversorgung: dbb für zukunftssichere Versorgungsrücklage

Hans-Ulrich Benra (rechts) und Paul Johannes Fietz

2017 laufen die geltenden gesetzlichen Regelungen zur Ausgestaltung der Versorgungsrücklage aus. Die Bundesregierung will die Versorgungsrücklage zukunftsfest machen und an die aktuellen Kapitalmarktbedingungen anpassen.

25. April 2016

dbb fordert mehr Wertschätzung für den öffentlichen Dienst

Klaus Dauderstädt

„Wir sehen einen Rückstau bei den Lohnerhöhungen und ein Wertschätzungsdefizit, das wir korrigiert sehen möchten“, sagte der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt im Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Ausgabe vom 23. April 2016). Der dbb Chef forderte die Arbeitgeber von Bund und Kommunen auf, in der dritten Verhandlungsrunde Ende der Woche in Potsdam ein deutlich verbessertes Angebot auf den Tisch zu legen.

25. April 2016

Dauderstädt bei Forstgewerkschaftstag in Halle – Wettbewerbsfähigkeit der Forstverwaltung erhalten

Auf dem Forstgewerkschaftstag des Bundes Deutscher Forstleute (BDF) am 25. April 2016 in Halle hat die Delegiertenversammlung Ulrich Dohle zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt.

12. April 2016

Frauenpolitische Fachtagung

IT und Arbeitswelt: Aus Dauer-Erreichbarkeit darf keine Ausbeutung werden

12. Frauenpolitische Fachtagung

Für einen „gesunden Umgang“ mit den modernen Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologie in der Arbeitswelt hat dbb Chef Klaus Dauderstädt geworben. „Vereinbarte Arbeitszeit darf nicht durch moderne IT-Vernetzung umgangen und gnadenlos überzogen werden“, forderte Dauderstädt bei der 12. Frauenpolitischen Fachtagung der dbb bundesfrauenvertretung am 12. April 2016 in Berlin.