Einkommensrunde im öffentlichen Dienst der Länder 2017

dbb bei Anhörung vor dem Bundesverfassungsgericht

Tarifeinheitsgesetz verstößt gegen das Grundgesetz

Gegen Tarifeinheit

Seine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen das seit 10. Juli 2015 geltende Tarifeinheitsgesetz (TEG) wird der dbb in einer mündlichen Anhörung vor dem Bundesverfassungsgericht am 24./25. Januar 2017 in Karlsruhe erläutern. „Wir freuen uns, dass der Erste Senat unsere Einwände, die wir im Wege der Verfassungsbeschwerde bereits vorgetragen haben, nun auch im Rahmen einer mündlichen Verhandlung ausführlich prüfen will“, sagte dbb Chef Klaus Dauderstädt mit Blick auf den Termin am 23. Januar 2017 in Berlin.

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Beschäftigte des Maßregelvollzugs: Wir erwarten jetzt klare Zusagen der Arbeitgeber

Aktive Mittagspause in Moringen

Nachdem die erste Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder ergebnislos vertagt wurde, machen die Beschäftigten ihrem Unmut Luft und fordern die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf, sich zu bewegen. „Nach dem ‚Friede, Freude, Eierkuchen – Auftakt‘ erwarte ich in der nächsten Runde Ende Januar klare Zusagen der Arbeitgeber zu unseren berechtigten Forderungen“, sagte der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ am 23. Januar 2017 vor Beschäftigten des Maßregelvollzugs in Moringen. Sie waren dem Aufruf von dbb und GeNi, Gewerkschaft für das Gesundheitswesen, gefolgt und hatten sich in der niedersächsischen Stadt zu einer „aktiven Mittagspause“ im Maßregelvollzugszentrum versammelt.

Jahreswirtschaftsbericht:

Beschäftigte müssen an solider Konjunktur teilhaben

Gespräch zum Jahreswirtschaftsbericht 2017

Auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes müssen von der guten Wirtschaftslage in Deutschland profitieren können. In dieser Einschätzung waren sich Vertreter der Bundesregierung und des dbb beim Gespräch zum Jahreswirtschaftsbericht am 18. Januar 2017 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin weitgehend einig.

dbb Chef Dauderstädt:

Kritik an Pauschalurteilen gegen öffentlichen Dienst

Der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt hat Pauschalurteile gegen den öffentlichen Dienst kritisiert. „Man kann sicherlich darüber nachdenken, was wir in der Organisation, in der Kommunikation und der Personalstruktur noch verbessern müssen. Die Begriffe Überforderung und Versagen gefallen mir aber nicht“, sagte der dbb Chef der „Heilbronner Stimme“ (Ausgabe vom 13. Januar 2017). „Das sind Pauschalurteile gegen den gesamten öffentlichen Dienst.“

Zahlen Daten Fakten 2017: Komprimiertes Fachwissen

Zahlen Daten Fakten 2017

Wer sich fundiert an der politischen und gesellschaftlichen Diskussion um den öffentlichen Dienst beteiligen will, muss dessen Rahmendaten kennen. Der dbb gibt jährlich die handliche Broschüre „Zahlen Daten Fakten“ heraus, die alle wesentlichen statistischen Informationen zur Beschäftigtenstruktur des öffentlichen Dienstes bündelt.

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Dauderstädt: Risiken und Nebenwirkungen beachten!

dbb kritisiert Bertelsmann-Studie zur Beihilfe

Die von der Bertelsmann-Stiftung aufgestellte Forderung nach Abschaffung der Beihilfe für Beamte hat der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt am 10. Januar 2017 am Rande der dbb Jahrestagung in Kôln entschieden zurückgewiesen: "Ich kann nur allen dringend raten, den Beipackzettel einer solchen Reform gründlich zu lesen und auf die vielen Risiken und Nebenwirkungen zu achten!"