Einkommensrunde im öffentlichen Dienst der Länder 2017

Tarifeinigung für den öffentlichen Dienst der Länder

Russ: Gute Balance – tragfähige Lösung

Einkommensrunde 2017: Einigung

„Wir haben heute zwischen den materiellen und den schwierigen strukturellen Fragen eine gute Balance und damit tragfähige Lösungen gefunden“, erklärte der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ nach dem erfolgreichen Abschluss der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Landesdienst am 17. Februar 2017 in Potsdam.

Erschwerniszulagenverordnung: Verbesserungen erreicht

Gespräch zur Erschwerniszulagenverordnung

Der dbb hat Stellung zum Entwurf einer Elften Verordnung zur Änderung der Erschwerniszulagenverordnung genommen, der einige Erweiterungen, Neubewertungen und Umstrukturierungen von Erschwerniszulagen vorsieht. Der Stellvertretende dbb Bundesvorsitzende und Fachvorstand Beamtenpolitik Hans-Ulrich Benra begrüßte bei einem Beteiligungsgespräch am 15. Februar 2017 im Bundesministerium des Innern unter anderem die Schaffung einer Zulage für den Zollvollzugsdienst beim Umgang mit kontaminierten Gegenständen. Damit werde eine langjährige Forderung des dbb umgesetzt, so Benra, der zugleich die fehlende Einbeziehung der Polizeivollzugskräfte bedauerte.

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Einkommensrunde 2017

Öffentlicher Dienst der Länder: Druck auf Arbeitgeber steigt weiter

Demo in Mainz

Vor dem Beginn der dritten und vorerst letzten Verhandlungsrunde steigt der Druck auf die Arbeitgeberseite in der Einkommensrunde 2017 für den öffentlichen Dienst der Länder weiter. Am 15. Februar 2017 kam es erneut zu Warnstreiks und Kundgebungen.

Einkommensrunde 2017

Erneut Tausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder im Warnstreik

Warnstreik in Magdeburg

Am 14. Februar 2017 haben sich erneut Tausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder an Warnstreiks beteiligt. Schwerpunkte der Aktionen waren Berlin und Magdeburg.

Einkommensrunde 2017

Öffentlicher Dienst der Länder: Warnstreiks fortgesetzt

Demo in Düsseldorf

Die bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Bundesländer wurden am 9. Februar 2017 fortgesetzt. Die Beschäftigten fordern die Erhöhung der Einkommen um insgesamt 6 Prozent. „Bei über acht Milliarden Haushaltsüberschuss 2016 allein für die Länder ist es nur recht und billig, dass die Kolleginnen und Kollegen im Landesdienst heute sagen: Wir wollen unser Stück vom Kuchen“, sagte der dbb Verhandlungsführer Willi Russ bei einer Demonstration von 7.000 Landesbeschäftigten vor dem nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf.

Kundgebungen in Dresden, Saarbrücken und Kiel

Flächendeckende Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder

Demozug durch Dresden

Tausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder haben am 8. Februar 2017 an Warnstreiks teilgenommen. In mehreren Städten kam es zu großen Kundgebungen. Mit den Arbeitsniederlegungen und Demonstrationen wird der Druck auf die Arbeitgeber, die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), deutlich erhöht.

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Strafverschärfung bei Gewalt gegen Einsatzkräfte: Gesetzentwurf greift zu kurz

Der dbb beamtenbund und tarifunion begrüßt den am 8. Februar 2017 vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zum verbesserten strafrechtlichen Schutz von Polizeikräften, Feuerwehrleuten und Rettungsdiensten vor gewalttätigen Angriffen als ersten Schritt in die richtige Richtung. Allerdings bleibt ein Großteil der im öffentlichen Dienst Beschäftigten außen vor, kritisiert der gewerkschaftliche Dachverband für den öffentlichen Dienst und die privatisierten Bereiche.